Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Hundeschule Sonja Schirner (nachfolgend „Hundeschule") und dem Kunden über die Teilnahme an Hundetrainings, Kursen, Workshops, Social Walks, Einzelstunden, Mantrailing, Dog Holidays sowie verwandten Dienstleistungen.

§ 2 Vertragsschluss & Buchung

Der Vertrag kommt durch die schriftliche oder elektronische Anmeldung des Kunden über das Online-Buchungsformular oder per E-Mail und die Bestätigung durch die Hundeschule (in der Regel per E-Mail mit Rechnung) zustande. Mit der Anmeldung erkennt der Kunde diese AGB an und bestätigt dies durch das Setzen des entsprechenden Häkchens im Buchungsprozess.

Buchungen sind verbindlich. Die Anzahl der Plätze pro Kurs, Workshop oder Termin ist begrenzt; die Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldung und nach Zahlungseingang.

Ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher besteht bei Freizeitveranstaltungen mit festem Termin gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht.

§ 3 Leistungen

Die Hundeschule schuldet die fachgerechte Anleitung von Mensch und Hund im Rahmen des gebuchten Trainings (u. a. Welpen- und Junghundetraining, Einzelstunden, Gruppenkurse, Mantrailing, Social Walks, Workshops, Dog Holidays). Ein bestimmter Trainingserfolg wird ausdrücklich nicht geschuldet, da dieser maßgeblich von der Mitarbeit des Kunden, dem individuellen Hund und äußeren Faktoren abhängt.

Die Hundeschule behält sich vor, Trainerinnen oder Trainer auszutauschen, Termine bei Bedarf zu verschieben oder Kurse aus organisatorischen Gründen (z. B. zu wenige Teilnehmer, Krankheit der Trainerin, höhere Gewalt, extreme Witterung) abzusagen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Beträge anteilig erstattet oder ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

§ 4 Preise & Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website ausgewiesenen Preise. Als Kleinunternehmerin im Sinne des § 19 UStG erhebt die Hundeschule keine Umsatzsteuer; die Preise verstehen sich daher als Endpreise.

Die Zahlung erfolgt nach Erhalt der Rechnung per Überweisung auf das in der Rechnung genannte Konto unter Angabe der Rechnungsnummer als Verwendungszweck.

Damit der gebuchte Platz endgültig gesichert ist, muss die Zahlung vor Beginn des Termins bei der Hundeschule eingegangen sein. Der Kunde wird gebeten, den Rechnungsbetrag zeitnah, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, zu überweisen. Liegt der Termin näher als 14 Tage in der Zukunft, ist der Betrag entsprechend früher – spätestens vor Terminbeginn – zu überweisen.

Geht die Zahlung nicht rechtzeitig (vor Terminbeginn bzw. spätestens innerhalb von 14 Tagen) ein, erlischt der Anspruch auf den Termin und Platz automatisch; die Hundeschule kann den Platz dann anderweitig vergeben.

Bei Schnuppertrainings ist nach Absprache auch eine Barzahlung vor Ort möglich.

§ 5 Mehrfachkarten (5er-, 10er-Karten u. ä.)

Mehrfachkarten sind ab Kaufdatum 12 Monate gültig, sofern auf der Karte kein anderes Ablaufdatum genannt ist. Nicht eingelöste Termine verfallen nach Ablauf der Gültigkeit ersatz- und entschädigungslos.

Karten sind personengebunden und nicht auf andere Hund-Mensch-Teams übertragbar. Eine Auszahlung des Restguthabens ist ausgeschlossen.

Die Buchung von Folgeterminen erfolgt eigenverantwortlich über die Kursseite. Für Folgetermine gelten dieselben Stornoregeln wie unter § 6.

§ 6 Stornierung, Umbuchung & Nichterscheinen

Eine kostenfreie Stornierung oder Umbuchung durch den Kunden ist bis 72 Stunden (3 Tage) vor Termin- bzw. Kursbeginn möglich. Maßgeblich ist der Eingang der Stornierung in Textform (E-Mail, WhatsApp) bei der Hundeschule.

  • Bis 72 h (3 Tage) vor Beginn: kostenfreie Stornierung oder Umbuchung auf einen freien Ersatztermin.
  • Weniger als 72 h vor Beginn: Es werden 50 % der Kurs- bzw. Termingebühr als Stornogebühr einbehalten. Bei Mehrfachkarten wird der Termin zu 50 % vom Karten-Guthaben abgezogen (oder es wird auf Kulanz ein Ersatztermin angeboten).
  • Bei Nichterscheinen ohne Absage („No-Show"): Der Termin gilt als wahrgenommen, der volle Betrag (100 %) wird einbehalten bzw. vollständig vom Karten-Guthaben abgezogen. Ein Ersatztermin oder eine Erstattung sind ausgeschlossen.
  • Findet der Kunde rechtzeitig (vor Terminbeginn) eine geeignete Ersatzperson mit passendem Hund, entfällt die Stornogebühr.

Im Krankheitsfall (Kunde oder Hund) wird bei Vorlage eines ärztlichen oder tierärztlichen Attestes nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht; eine Kulanzregelung im Einzelfall bleibt vorbehalten.

Sonderregelung Dog Holidays: Für Dog Holidays (mehrtägige Reisen) gelten abweichende Stornofristen, da Plätze langfristig vergeben und kurzfristig nicht neu besetzt werden können:

  • Bis 4 Wochen (28 Tage) vor Beginn: kostenfreie Stornierung mit voller Rückerstattung des bereits gezahlten Betrags.
  • Weniger als 4 Wochen vor Beginn: Es erfolgt keine Rückerstattung; die volle Teilnahmegebühr (100 %) wird einbehalten. Findet der Kunde rechtzeitig eine geeignete Ersatzperson mit passendem Hund, entfällt die Stornogebühr.

Für sonstige mehrtägige Veranstaltungen (z. B. Workshops) gelten, soweit in der Veranstaltungsbeschreibung nicht abweichend geregelt: Stornierung bis 14 Tage vor Beginn 25 % Stornogebühr, bis 7 Tage vor Beginn 50 %, danach 100 % der Teilnahmegebühr.

§ 7 Pflichten & Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der Hund verfügt über einen aktuellen, gültigen Impfschutz (mindestens Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose) sowie eine angemessene Entwurmung/Parasitenprophylaxe.
  • Der Hund ist gesund, frei von ansteckenden Erkrankungen und Parasiten. Im Zweifel ist vor dem Training Rücksprache mit der Hundeschule zu halten.
  • Eine bestehende Hundehaftpflichtversicherung wird vorausgesetzt und ist auf Verlangen nachzuweisen.
  • Der Kunde hält sich an die in Nordrhein-Westfalen geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. LHundG NRW), insbesondere zu Anlein- und Maulkorbpflichten.
  • Läufige Hündinnen sind vor dem Termin anzukündigen — die Teilnahme ist nur nach Absprache möglich.
  • Halter sind im öffentlichen Raum für das ordnungsgemäße Anleinen, Sichern und Aufnehmen der Hinterlassenschaften ihres Hundes selbst verantwortlich.
  • Anweisungen der Trainerin im Training (z. B. zu Distanzen, Leinen-, Maulkorb- oder Sicherungsmaßnahmen) ist Folge zu leisten.
  • Kinder unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten und nicht als alleinige Hundeführer am Training teilnehmen.

§ 8 Haftung

Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Gefahr. Der Halter haftet als Tierhalter im Sinne des § 833 BGB für sämtliche durch seinen Hund verursachten Schäden an Personen, Tieren oder Sachen. Eine bestehende Hundehaftpflichtversicherung ist hierfür Voraussetzung.

Die Hundeschule haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen, soweit nicht wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) betroffen sind; in letzterem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes haftet die Hundeschule unbeschränkt.

Die Hundeschule übernimmt keine Haftung für mitgebrachte Wertgegenstände, Kleidung oder Ausrüstung der Teilnehmer.

§ 9 Hausrecht & Trainingsabbruch

Die Hundeschule ist berechtigt, Teilnehmer (Mensch und/oder Hund) vom Training auszuschließen, wenn dies aus Gründen der Sicherheit, des Tierwohls, der Gruppenharmonie oder bei Verstößen gegen diese AGB erforderlich erscheint. Eine Erstattung erfolgt in solchen Fällen anteilig nur für noch nicht in Anspruch genommene Leistungen, sofern der Ausschluss nicht vom Kunden zu vertreten ist.

Bei aggressivem oder unkontrollierbarem Verhalten eines Hundes kann die Trainerin verlangen, dass der Hund einen Maulkorb trägt oder auf Distanz trainiert wird.

§ 10 Bild- und Tonaufnahmen

Während Kursen, Workshops und Events können Bilder oder Videos für Dokumentations-, Trainings- und Marketingzwecke (Website, Social Media) entstehen. Eine Veröffentlichung erfolgt ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der abgebildeten Person; ein Widerspruch ist jederzeit für die Zukunft möglich. Aufnahmen, auf denen ausschließlich der Hund zu sehen ist, dürfen ohne gesonderte Einwilligung verwendet werden.

§ 11 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (DSGVO, BDSG). Details findest du in der Datenschutzerklärung.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt eine wirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

Erfüllungsort und — soweit gesetzlich zulässig — Gerichtsstand ist der Sitz der Hundeschule.

Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist die Hundeschule nicht verpflichtet und nicht bereit.

Kontakt

Hundeschule Sonja Schirner
Rösrather Str. 745, 51107 Köln
sonja@hundeschule-schirner.de